
Foto von Leila__, flickr.com
Sind wir Monster? Machen wir anderen Angst mit unseren “Google dich doch mal selbst” Predigen? Oder haben wir selbst die meiste Angst? Verstellen wir uns um anderen zu gefallen? Muss man sich im Internet verstellen, um seine Reputation aufzubauen? Wird das eigene Bild, das andere von einem haben, nicht durch das tägliche Handeln bestimmt? Oder wird unsere Außenwirkung durch die Kommentare von anderen geleitet? Können wir Content, den andere über uns publizieren, mitbestimmen? Beeinflussen? Ändern? Sollten wir das überhaupt? Ist es nicht viel ehrlicher sich eben nicht zu verstellen? Wäre es eine Lüge, wenn wir nur unsere positive, mit Schokolade überzogene, Seite der Öffentlichkeit zeigen? Kann überhaupt einer von sich behaupten diese Fragen richtig beantworten zu können? Lautet die eine, wichtigste Frage “Wer will ich sein?” oder doch “Wer bin ich?”

Johannes Lenz
7 months ago
Hallo Alex,
man kann es wohl darauf reduzieren: Medienkompetenz und damit verbunden das Wissen um die eigene Selbstdarstellung. Letzteres völlig wertfrei gemeint.
Wir, Du, ich, Klaus, André usw., alle diejenigen, die ein Faible für das Social Web haben, können aufgrund Ihrer Erfahrung in diesem Bereich Wissen weitergeben. Ich für meinen Teil sehe dies als Verpflichtung ggü meiner Umwelt.
Medienkompetenz heißt für mich neben dem handwerklichen Rüstzeug für den Umgang mit dem Social Web und den Social Media eben auch zu wissen, wer man ist. Weiß man dies und weiß man vor allem was und wie man im Social Web sich selbst darstellen möchte, ist man einen guten Schritt vorangekommen.
Beste Grüße
Johannes